Digitale Pflegeberatung in Goslar –
einfach, sicher und kostenlos
(nach § 37.3 SGB XI)
100% kostenfrei – Ihre Pflegekasse zahlt
Flexibel und ortsunabhängig per Videoanruf
Für Pflegebedürftige und Angehörige in Goslar und Umgebung
Pflegeberatung nach §37.3 SGB XI
Je nach Pflegegrad haben Sie Anspruch auf regelmäßige, kostenlose Beratungsbesuche. Die Beratung richtet sich an Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden und Pflegegeld erhalten.
Pflegegrad 1
- Bis zu 2 Beratungen pro Jahr
- Keine gesetzliche Verpflichtung
- Individuelle Unterstützung im Pflegealltag
- Nachweis für die Pflegekasse bei Bedarf
Pflegegrad 2 & 3
Verpflichtend
- 2 verpflichtende Beratungen pro Jahr
- Kostenfrei nach § 37 Abs. 3 SGB XI
- Nachweis an die Pflegekasse
- Individuelle Empfehlungen für die Pflege
Pflegegrad 4 & 5
Verpflichtend
- 2 verpflichtende Beratungen pro Jahr
- Zusätzlich auf Wunsch bis zu 2 weitere Beratungen möglich
- Nachweis an die Pflegekasse
- Individuelle Empfehlungen für die Pflege
Hinweis zum Beratungsort
Der erste Beratungseinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI muss nach der Pflegegrad-Einstufung in Ihrer häuslichen Umgebung stattfinden.
Goslar im Überblick
Rund 47.400 Einwohner zählte Goslar zum 31. Dezember 2024 nach amtlichen Zahlen von Destatis (Gemeindeverzeichnis, Stand 31.12.2024). Die Stadt gliedert sich in 16 Stadtteile – von der historischen Altstadt über Rammelsberg und Jürgenohl bis zu den erst 1972 eingemeindeten Orten Oker und Vienenburg. Geprägt ist Goslar von mehr als tausend Jahren Bergbaugeschichte: Silber, Blei und Kupfer aus dem Rammelsberg machten die Stadt einst reich, die Kaiserpfalz erinnert an ihre Rolle als Residenz mittelalterlicher Herrscher. Über 1.500 Fachwerkhäuser stehen bis heute in der Altstadt.
Ihre Pflegeinfrastruktur in Goslar
Wer in Goslar eine Pflegeberatung sucht, findet in der Kreisstadt selbst ein Krankenhaus, einen Pflegestützpunkt und zwei Hospize.
Die Asklepios Harzklinik Goslar ist mit 324 Betten die zentrale Akutklinik der Region und deckt unter anderem Kardiologie, Orthopädie, Neurologie, Gynäkologie und Notfallmedizin ab (www.asklepios.com/goslar/).
Für Fragen zu Pflegegraden und zur häuslichen Versorgung ist die Fachgruppe Senioren- und Pflegeberatung des Landkreises Goslar zuständig, mit Sitz in der Kreisstadt (www.landkreis-goslar.de).
In Goslar sind zudem zwei Hospize ansässig: das Harz Hospiz Goslar (www.harzhospizgoslar.de) und das Hospiz Christophorus Haus Goslar (www.hospiz-goslar.de), beide begleiten schwerkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen.
Für die ambulante Palliativversorgung ist das Palliative Care Team Salzgitter, Goslar & Vorharz zuständig, das schwerstkranke Menschen in der Region medizinisch betreut (www.pct-salzgitter.de).
Unsere Pflegeberatung in Goslar erfolgt digital – flexibel, unabhängig und ohne Anfahrtswege, direkt von Ihrem Zuhause aus.
Die Vorteile unserer Online-Pflegeberatung
Hinweis zur Datensicherheit
Unsere Videosprechstunde wird Ende-zu-Ende verschlüsselt übertragen – direkt von Gerät zu Gerät, ohne zwischengespeicherte Inhalte. Weder Dritte noch der Videodienstanbieter können Ihre Daten einsehen. Ihre Privatsphäre bleibt jederzeit geschützt.

Ablauf unserer Pflegeberatung
Terminvereinbarung & Vorbereitung
Sie wählen Ihren Beratungstermin und tragen die wichtigsten Basisdaten ein (z. B. Pflegegrad, Krankenkasse, Kontaktdaten).
Anschließend erhalten Sie eine E-Mail mit der Terminbestätigung sowie einem sicheren Link und Einwahlcode für die Videoberatung.
Teilnahme am Beratungsgespräch
Klicken Sie kurz vor dem Termin auf den Link in Ihrer E-Mail und erlauben Sie die Nutzung von Kamera und Mikrofon.
Es ist hilfreich, wenn alle Personen, die in die Pflege eingebunden sind, am Gespräch teilnehmen. Der Beratungseinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI wird von einer Pflegefachkraft per Video durchgeführt und dauert etwa 20 bis 45 Minuten.
Dokumentation & Nachweis
Nach dem Gespräch können Sie das Videofenster einfach schließen.
Den Beratungsnachweis für Ihre Pflegekasse stellen wir aus. Sie erhalten eine Kopie für Ihre Unterlagen.
Hinweis zur Dauer des Termins
Nach gesetzlichen Vorgaben kann nur jede zweite Beratung digital erfolgen. Nach Ihrer Terminbuchung findet der Beratungstermin bequem per Videotelefonie statt und dauert üblicherweise 20 bis 45 Minuten.
Pflegeberatung in Goslar und Umgebung
Goslar ist die Kreisstadt des Landkreises Goslar am Nordwestrand des Harzes, bekannt für ihre Altstadt und den Rammelsberg – beides UNESCO-Weltkulturerbe. Rund 47.400 Menschen leben hier. Den Beratungseinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI übernimmt der 1A Pflegedienst online per Video, für die Kernstadt ebenso wie für Oker, Vienenburg und die übrigen Stadtteile.
- ✓ Liebenburg
- ✓ Bad Harzburg
- ✓ Clausthal-Zellerfeld
- ✓ Langelsheim
- ✓ Goslar
- ✓ Altstadt
- ✓ Baßgeige
- ✓ Georgenberg
- ✓ Grauhof
- ✓ Hahndorf
- ✓ Hahnenklee-Bockswiese
- ✓ Immenrode
- ✓ Jerstedt
- ✓ Jürgenohl
- ✓ Ohlhof

Vereinbaren Sie Ihren Termin

Das sagen Menschen, die wir begleiten
Häufig gestellte Fragen

Ja. Für Pflegegeld-Empfänger übernimmt die Pflegekasse die Kosten des Beratungseinsatzes nach § 37 Abs. 3 SGB XI vollständig.
Nein. Das Gespräch findet per Video statt. Ob Kernstadt, Oker oder Vienenburg – der Wohnort spielt keine Rolle.
Bei Pflegegrad 2 bis 5 halbjährlich verpflichtend. Bei Pflegegrad 1 freiwillig, zweimal im Jahr möglich.
Sie buchen online einen Termin, eine Pflegefachkraft ruft Sie zur vereinbarten Zeit per Video an. Das Gespräch dauert 20 bis 45 Minuten, danach erhalten Sie den Nachweis für die Pflegekasse.
Ja, alle 16 Stadtteile Goslars. Per Video ist die Teilnahme unabhängig von der Entfernung zur Kernstadt möglich.
Ja, die Fachgruppe Senioren- und Pflegeberatung des Landkreises Goslar hat ihren Sitz in der Kreisstadt selbst. Unsere Online-Beratung nach § 37 Abs. 3 SGB XI läuft unabhängig davon und ist eine zusätzliche Möglichkeit für den Pflichttermin.
Ja. Die Beratungsbesuche nach § 37.3 SGB XI werden vollständig von der Pflegekasse übernommen. Für Sie entstehen weder Gebühren noch versteckte Kosten – unabhängig davon, ob die Beratung vor Ort oder digital stattfindet.
Alle Personen mit einem anerkannten Pflegegrad haben Anspruch auf regelmäßige Beratungsbesuche. Bei Pflegegrad 2 bis 5 sind diese sogar verpflichtend. Pflegegrad 1 kann die Beratung freiwillig nutzen, um die Versorgung frühzeitig zu verbessern.
Ein Termin dauert in der Regel 20 bis 45 Minuten und findet zu Hause oder per Videoberatung statt. Danach stellen wir den Beratungsnachweis nach § 37 Abs. 3 SGB XI aus und übermitteln ihn an die Pflegekasse.
Das ist möglich und oft sinnvoll. Wenn Angehörige oder Pflegepersonen am Gespräch teilnehmen, sind alle Beteiligten auf demselben Stand.
Wir stellen den Beratungsnachweis aus und schicken ihn fristgerecht an die Pflegekasse. Auf Wunsch vereinbaren wir direkt den nächsten Termin.
Ja, wenn Sie das wünschen. Videoberatungen sind genauso anerkannt wie Vor-Ort-Besuche – ideal für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder für Familien.
Der Beratungseinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI gilt für alle, die Pflegegeld beziehen und zu Hause versorgt werden – unabhängig davon, wie aufwendig die Pflege ist.
Idealerweise halten Sie Ihren Pflegegradbescheid, relevante Arztunterlagen oder vorhandene Pflegehilfsmittel-Verordnungen bereit. Wenn Sie etwas nicht vorliegen haben, ist das kein Problem.
Wenn sich der Zustand der pflegebedürftigen Person ändert, lässt sich jederzeit ein zusätzlicher Beratungstermin nach § 37 Abs. 3 SGB XI vereinbaren.
In der Regel sind Beratungen kurzfristig möglich. Je nach Auslastung finden wir meist innerhalb weniger Tage einen passenden Termin – vor Ort oder digital.
Der Gesetzgeber möchte sicherstellen, dass Pflegegeldempfangende eine stabile, sichere Versorgung erhalten. Beratungen helfen, Risiken rechtzeitig zu erkennen, Überlastung zu vermeiden und die Qualität der Pflege zu sichern.



